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Lasertherapie in der Tiermedizin

Eine Alternative zu schulmedizinischen Therapien?


Die Lasertechnologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Jeder kennt die faszinierenden Lichtlasershows bei Musikveranstaltungen und in den Diskotheken. Auch in der Medizin werden zunehmend Laser eingesetzt. Der Name "Laser" setzt sich übrigens aus den Anfangsbuchstaben der englischsprachigen Definition zusammen:

 

Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation


 übersetzt: "Lichtverstärkung durch angeregte Aussendung von Strahlung".


Heilen durch Licht? Für den Einsatz in der Tiermedizin werden hoch entwickelte Softlaser, noch überwiegend von Tierheilpraktikern, verwendet. Ein Softlaser ist ein elektronisches Gerät, welches ein gebündeltes Licht erzeugt, was in die Körperzellen des Patienten eindringt. Sehr häufig werden heute moderne Rotlichtdiodenlaser mit Wellenlängen von ca. 630-690 nm und mehr in Naturheilpraxen eingesetzt. Obwohl dieser Lasertyp ebenfalls ein rotes Licht erzeugt, so darf man ihn jedoch nicht mit dem bekannten"Laserpointer" vergleichen/verwechseln, der über keine therapeutische Wirkung verfügt.

Es gibt neben den mobilen Laserpens, die auch bei Hausbesuchen eingesetzt werden können, stationäre Lasergeräte für den Einsatz in der Praxis. Die Lasertherapie hat nach Stand der heutigen Erkenntnisse zweierlei Wirkungsrichtungen.

 

Klinische Wirkungsweise

Durch Laserbehandlung wird eine entzündungsabbauende Wirkungerzielt. Mediziner bezeichnen im Fachjargon diese Wirkung "antiphlogistisch". Weiter kann eine abschwellende und regenerative, also heilende Wirkung nachgewiesen werden.

Durch eine Laserbehandlung wird immer eine durchblutungsfördernde Wirkung erzielt, was die o. a. Effekte deutlich unterstützt.

Eine sehr wichtige Wirkungsweise der Lasertherapie ist inder Schmerzlinderung zu sehen, im Idealfall können Schmerzen völlig beseitigtwerden.

Bei spezieller Anwendung des Lasers als Laserakupunktur wird - ähnlich wie bei der klassischen Nadelung - eine regulierende Wirkung erzielt.

 

Biologische Wirkungsweise

Die Laserbehandlung übt auf (geschädigte) Körperzellen eine ähnliche Wirkung aus, wie ein Batterieladegerät auf eine leere Batterie. Die Zellmembranen werden stabilisiert, der Zellstoffwechsel wird angeregt, es werden Stoffe freigesetzt, die den Heilungsprozess deutlich fördern.

Krankes Gewebe erneuert sich viel schneller, da der Prozessder Zellteilung beschleunigt wird. Durch Laserbestrahlung werden die Mitochondrien ("Kraftwerke der Zellen") mit Energie versorgt. Dadurch können Sie den notwendigen Zellbrennstoff ATP (Adenosintriphosphat) produzieren, der die Regenerationskraft der Zellen steigert. Diese Wirkung wird auch als "Biostimulation" bezeichnet.  

Bei einer Laserbehandlung ist nun entscheidend, wie viel "Energie" man dem Behandlungsfeld zuführt. Dieses ist von der Stärke des Lasers, von der zu bestrahlenden Fläche sowie von der Behandlungsdauer abhängig, kann aber berechnet werden. Ein seriöser Therapeut wird dieses tun oder auf seine eigenen Erfahrungswerte zurückgreifen.

Daher sollte eine Laserbehandlung auch nicht eigenständig durch medizinisch ungeschulte Personen durchgeführt werden. 

Mittlerweile bietet der Handel auch Billiggeräte zur Eigenbehandlung an. Auch davon raten wir strikt ab, da hier die Unwissenheit des Laien gepaart mit der Unberechenbarkeit des Gerätes eine hochgefährliche Mischung ergibt. Bei der Lasertherapie handelt es sich um eine effiziente und hochwirksame medizinische Therapie, welche geschulten Therapeuten vorbehalten sein sollte.

 

Anwendungsmöglichkeiten

Laserbehandlungen sind generell auf Körperflächen sowie Körperpunkte möglich. In der Regel werden hierfür unterschiedliche Lasertypen bzw. Zusatzvorrichtungen verwendet. In der Tiermedizin haben sich kleinere Laserduschen und Laserstifte bewährt, die, richtig angewendet, hohe Therapieerfolge erzielen können.

Auch ist eine Laser-Akupunktur-Behandlung bei vielen Tierarten eine sinnvolle Alternative zur Nadelung, da hier völlig schmerzfrei, unblutig und ohne Risiko einer Infektion weitgehend der gleiche Effekt erzielt wird. Die nachfolgende Übersicht zeigt einige Anwendungsbeispiele, wo der Einsatz des Therapielasers sinnvoll und Erfolg versprechend sein kann: 

 

  • Behandlung von Wunden/Verletzungen, zur schnelleren Wundheilung nach Operationen oder bei gestörter Wundheilung sowie Narbenbehandlung
  • Schmerzbehandlung, -linderung unterschiedlichster Genese
  • verschiedene Muskel-, Sehnen- und Bänderverletzungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, lindernd bei degenerativen Prozessen (z.B. Arthrose)
  • viele Hauterkrankungen (Abszesse, Ekzeme, Hautentzündungen,Geschwüre, Mundschleimhaut-, Zahnfleisch-, Ohrentzündungen)
  • Akupunkturbehandlung mit Speziallaser
  • und vieles mehr... 

 

Modernes Lasertherapiegerät


Zusammenfassend kann man sagen. dass eine Laserbehandlung eine gute Alternative zu klassischen Therapieansätzen darstellt. Insbesondere gegenüber der Schulmedizin grenzt sie sich bei richtiger Anwendung durch den Ausfall jeglicher  Nebenwirkungen positiv ab.

Kombiniert mit anderen Naturheilverfahren werden hohe Therapieerfolge erzielt, ohne Belastungen der behandelten Tiere zu erzeugen.

Allerdings muss man, wie bei vielen anderen schonenden Naturheilbehandlungen ebenfalls, etwas Geduld und Zeit einsetzen, um den gewünschten Erfolg zu haben. Da mittlerweile gute Therapiegeräte nicht mehr unerschwinglich teuer sind (wie noch vor ein paar Jahren), ist eine Lasertherapie auch für den normalen Geldbeutel bezahlbar geworden. 

 

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Laserbehandlung bei einer Katze mit Otitis externa


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