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Kolloidales Silber - eine Alternative für die Tiermedizin?

 

Silber – lateinisch Argentum, (Ag) 47. Element des Periodensystems - dieses fein glänzende und wertvolle Edelmetall, was jeder kennt und viele Menschen als Schmuck besonders lieben, soll auch medizinisch wirksam sein? 

Handelt es sich hier um einen mystischen Aberglauben aus grauer Vorzeit oder aber um eine vergessene Art der klassischen Naturmedizin, die früher Mensch und Tier gesund machte? Fragen genug, um der Sache einmal nachzugehen. 

 

Keltischer Druiden Anhänger und Tribal Kreuz aus Silber - Reliquien aus mystischer Vorzeit (Werbefotos)


Silber wurde schon im alten China in Form von silbernen Akupunkturnadeln eingesetzt, seit rund 3000 Jahren ist bekannt, dass z. B. Wasser deutlich länger haltbar bleibt, wenn es in silbernen Gefäßen gelagert wird. Auch im alten Rom wusste man, dass Wasser in Gefäßen aus Silberlänger frisch blieb. Natürlich konnten sich dieses Privileg nur die reichen Bürger Roms leisten. 

 

Römisches Wassergefäß aus Silber (Quelle: Tempelmeister/pixelio.de)


Früher kannte jede Mutter das Mittel - was ihr Sprössling bei abgeschürften Knien brauchte 

=> Silberpuder. Und entzündliche Wunden heilen mit einem Silberpflaster eindeutig schneller und besser (Pflaster sind aber etwas teurer).

Silber zeigt eine starke Keim abtötende, antibakterielle Wirkungsweise  und wurde bis zur Entdeckung des Penizillins (1928) erfolgreich als Natur-Antibiotika eingesetzt. Nach der Entdeckung des Penizillins wurde das Naturmedikament zunehmend vergessen.

Heute wird es von vielen Schulmedizinern beschmunzelt und ist dort eher als okkultes Hilfsmittel alter Druiden oder als Mittelchen nicht-akademischer Heiler angesehen, keinesfalls aber eine Alternative zu den routinemäßig eingesetzten Antibiotika der mächtigen Pharmaindustrie.

In den USA erlebte Kolloidales Silber hingegen Mitte der 90 er Jahre eine gewaltige Renaissance und seit den letzten 10 Jahren findet auch hier in Europa eine Rückkehr zu diesem wirkungsvollen Medikament statt. (Diese Situation lässt sich übrigens auch auf andere Bereiche der Naturheilkunde übertragen, was sich durch die Zunahme Naturmedizinischer Praxen zeigt).

Doch was sind nun die Gründe dafür, dass bei aller Forschung und Entwicklung, bei immer „moderneren“ und „wirkungsvolleren“ Antibiotika, diese Rückkehr stattfindet  und man sich immer mehr auf dieses alte Naturheilmittel zurück besinnt?

Schlicht auf den Punkt gebracht: sehr viele „moderne“ Antibiotika wirken nicht mehr, hinzu kommt:  Die Nebenwirkungen sind oft größer als ihr Nutzen!

Die mittlerweile zigtausend vermarkteten Antibiotika und die oft vorschnellen ärztlichen Verordnungen leisteten einen kräftigen Vorschub zur Bildung resistenter Bakterienkulturen. So ist einigen Infektionen mit schulmedizinischen Antibiotika nicht mehr beizukommen, die Patienten gelten dann als austherapiert. 

Eine andere gerne verwendete Rechtfertigung für einen derartigen „Behandlungsflopp“ wird mit einem „bedauerlich-schicksalhaften Entwicklungsverlauf der Erkrankung“ schön (bzw. schlecht) geredet.

 

Antibiotika, bunt und in allen Formen - schnell verordnet - aber nicht unproblematisch. Nebenwirkungen und Resistenzbildung sind ernstzunehmende Bedenken die bei der Therapie bedacht werden müssen. (Quelle: Dr. Klaus-Uwe-Gerhardt/pixelio.de)


Kolloidales Silber hingegen erzeugt keine resistenten Stämme. Es ist, wie der Literatur zu entnehmen, gegen mehrere hundert unterschiedliche Krankheitskeime einsetzbar.  

Bei richtiger Anwendung und Dosierung erzeugt der Einsatz von Kolloidalem Silber auch keine Nebenwirkungen, im Gegensatz zu vielen Antibiotika, man lese nur die seitenlangen Beipackzettel entsprechender Präparate.

 

Das, was immer wieder als Nebenwirkung (bisher nur bei Menschen beobachtet) aufgeführt wird, ist das Auftreten der Argyrie (Grauverfärbung der Haut).

Dieses kann im Einzelfall passieren, aber nur, 

 

  • wenn der Patient eine schwere Niereninsuffizienz hat (Silberteilchen können nicht ausreichend ausgeschieden werden)
  • Kolloidales Silber überdosiert wird
  • Kolloidales Silber über einen zu langen Zeitraum eingenommen wird
  • wenn Kolloidales Silber unzureichend oder chemisch falsch hergestellt wird

 

Es ist sehr zweifelhaft ob dieses für Fell tragende Tiere überhaupt irgendeine Relevanz hat, dennoch sollten -sicherheitshalber- die für Menschen geltenden o. a.Punkte auch bei Tieren berücksichtigt werden. Überdosierungen und insbesondere unreine/falsch hergestellte Lösungen könnten zu Gesundheitsschäden führen. Wenn die Lösungen nicht unter Laborbedingungen hergestellt werden, können z. B. durch Verunreinigungen, gefährliche Silbersalze oder Schwermetallsalze entstehen, welche extrem gesundheitsschädigende Auswirkungen haben.

 

Daher sollte eine eingehende Beratung und Erklärung seitens eines erfahrenen Therapeuten vor dem Einsatz von Kolloidalem Silber erfolgen. 

Leider gibt es Kolloidales Silber auch zum „Selbstbasteln“ oder für den „Selbstheiler“als Lösung in verschiedenen Internetshops zu kaufen. Von einer Selbsttherapierung und Eigenmedikamention kann aber nur dringend abgeraten werden siehe oben. 

 

Nur vom Fachmann - Kolloidales Silber - 25 ppm Lösung


Leider bekommen zunehmend Tierhalter nach mehrfach erfolglosem Medikamenteneinsatz das niederschmetternde Urteil „Austherapiert“. Je nach Erkrankung stellt die Therapie mit Kolloidalem Silber eine echte Alternative, manchmal sogar den letzten Versuch einer aussichtsreichen Therapie, dar.

Eine Therapie mit Kolloidalem Silber kann bei allen Tieren angewendet  werden, selbst bei Fischen und Kleintieren konnten viele Krankheiten vollständig ausgeheilt werden. Besonders gut sprechen jedoch Hunde und Katzen darauf an. So können Infektionen durch Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten erfolgreich behandelt werden.

Die nachfolgende Übersicht von Erkrankungen, die mit Kolloidalem Silbergut zu behandeln sind, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll zeigen, wie groß die Einsatzmöglichkeiten sind. 

Die aufgeführten Erkrankungen 1-7 gelten für Mensch und Tier, Punkt 8 umfasst spezielle Erkrankungen von Tieren, auf die Darstellung spezieller Erkrankungen des Menschen wurde verzichtet. Auch wenn es für die Wirksamkeit - wie bei jedem Medikament - natürlich keine Garantie gibt, so zeigen doch sehr viele Beispiele den Erfolg dieses natürlichen Mittels.

 

1. Erkrankungen am Auge

Augenentzündung, Bindehautentzündung, Gerstenkorn etc.

 

2. Erkrankungen der Atemwege

Asthma, Bronchitis, Erkältung, Halsentzündung, allerg. Schnupfen, Laryngitis, Husten, Pneumonie, Tonsillitis, Sinusitis, Pharyngitis, Rhinitis  etc.

 

3. Erkrankungender Haut

Akne, verschied. Arten von Warzen, Abszess, Ekzem, Erfrierung, Furunkel, Gürtelrose, Hautallergien, Ulcus, Hautpilz, Hautjucken, Herpesinfektion, Insektenstich, Dermatitis, Wunden etc.

 

4. Erkrankungen Mund und Zähne

Aphthen, Stomatitis, Gingivitis, Pilzbefall etc.

 

5. Erkrankungen des Urogenitaltrakts

Entzündungen-Blase, -Harnröhre, -Eichel, -Hoden, -Nierenbecken, -Scheide,

Scheidenpilz, -ausfluss, Prostatavergrößerung etc.

 

6. Erkrankungen des Verdauungstraktes

Flatulenz, Colitis ulcerosa, Diarrhoe, Enteritis, Gastritis, Hämorrhoiden, Lebensmittelvergiftungen, Blähungen, Morbus Crohn, Reizdarm, Salmonellose etc.

 

7. Allgemeine Erkrankungen

Arthritis, Arthrose, Borreliose. Brustdüsenentzündung, übermäßiger Körpergeruch, Immunsystemstärkung, Lymphgefäßentzündung, Otitis, Nahrungsmittelallergien, Osteoporose, Rheuma, Sonnenstich

 

8. Spezielle Tiererkrankungen

Infektionen im Aquarium (durch Bakterien, Pilze, Viren Parasiten),

Borreliose, Candidose, Dämpfigkeit, Druse, Escherichia-coli-Befall, Mastitis, Federrupfen, Hufrehe, Insektenstiche, -bisse, Jungtaubenkrankheit, FIV, FeLV, Panleukopenie, Parovirose, Katzenschnupfen, Körpergeruch, Allergien, Leptospirose, Mauke, Mundgeruch, Papageienkrankheit, Pferdegrippe, Rennerkrankheit, Rotz, Sommerekzem, Staupe, Strahlfäule, Vogelgrippe/H5N1, Vogelschnupfen, Paramunisierung, Vorhautkatarrh, Zeckenbisse, Zwingerhusten


Bei der Behandlung etlicher Krankheiten wurde Kolloidales Silber in Ergänzung mit anderen naturmedizinischen Medikamenten, Therapien oder Maßnahmen kombiniert.

Somit handeltes sich nicht immer um ein alleiniges Heilmittel und ein Wundermittel ist es schon gar nicht. Als Voraussetzung gilt – wie immer – es muss noch was da sein, was geheilt werden kann (und will).

Kolloidales Silber ist einfach und fast universell anwendbar (auch das begünstigte die Annahme, hier ein Wundermittel in den Händen zu haben).

Es wird normalerweise oral verabreicht, allerdings kann man es auch äußerlich anwenden, selbst Inhalationen/Vernebelungen sind möglich.

Je nach Krankheit und Grad der Erkrankung wird der anwendende Therapeut die richtige Anwendungsform festlegen.

Dieses gilt auch für die sorgfältige und exakte Dosierung von Kolloidalem Silber, die immer individuell für das Tier je nach Erkrankung und -grad entsprechend errechnet und festgelegt werde muss.

Dabei spielt Silbergehalt, der in ppm angegeben wird, ebenso eine Rolle wie die Menge der verabreichten Einheit, angegeben in ml. 

Auch Dauer der Behandlung und Anwendung muss festgelegt werden – alles Tätigkeiten und Maßnahmen, die in die Hände eines geschulten Therapeuten gehören und nicht in die eines experimentierfreudigen Internetsurfers.

Kolloidales Silber bietet so viele Anwendungsmöglichkeiten ohne den Nachteil der vielen bekannten Nebenwirkungen moderner Medikamente (Voraussetzung: alles wurde richtig gemacht), dass es einen festen Platz - zumindest in der Naturmedizin - verdient.

 

Zum Abschluss zwei Beispiele aus meiner Praxis.

 

Giardiose bei einem Mischlingsrüden

Versuche, die tierischen Einzeller aus der Gruppe der Protozoen mit den klassischen schulmedizinischen Medikamenten wie Panacur (Wirkstoff: Fenbendazol) in den Griff zu bekommen schlugen fehl, offensichtlich wurden resistente Kulturen geschaffen. 

Der Rüde sah erbärmlich aus, offensichtlich machten seine Mitbewohner plus die Nebenwirkungen des Medikamentes ihm sehr zu schaffen. Nach mehreren Panacur-Versuchen wurde er mir vorgestellt. Es wurde eine 10 tägige Behandlung mit Kolloidalem Silber eingeleitet, danach 10 Tage Pause, dann nochmal 10 Tage Kolloidales Silber. 

Ergebnis: Keine Giardien mehr.

Sicherheitshalber wurde noch eine Ausleitungskur (Heel) hinterher geschoben, heute erfreut sich der Rüde bester Gesundheit

 

Mundentzündung und Virale Papillomatose bei einem Retriever

Als der Rüde mir vorgestellt wurde, ergab die Inspektion der Maulhöhle ein Bild des Grauens. Überall waren Entzündungen sichtbar, teilweise mit leichten Blutungen. An den Innenseiten der Leftzen, des Gaumens und des Zahnfleisches hingen brombeerartige Gebilde, die teilweise aufgebissen waren und bluteten. 

Der Rüde mochte nicht mehr fressen und trinken - eine hochgradig entzündliche und schmerzliche Angelegenheit, die eine kombinierte Behandlungsstrategie sinnvoll machte.

Neben der 2x täglich oralen Gabe wurde Kolloidales Silber auch mehrfach am Tag per Zerstäuber der Maulhöhle zugeführt (gurgeln wäre zwar besser gewesen wollte er aber nicht!). Gegen das Papovavirus wurde zusätzlich ein spezielles Medikament von Heel 2x Woche injiziert.

Ergebnis: Nach einer Woche konnte man bereits einen sehr deutlichen Rückgang der entzündlichen Stellen feststellen, die letzte Auswucherung warn ach 4 Wochen verschwunden. Der Rüde war danach so fit, dass sich weitere Therapien erübrigten.
 

Virale Papillomatose bei einem Hund. Sehr gut sind die brombeerartigen Wucherungen in der Mundschleimhaut und am Zahnfleisch zu erkennen. (Quelle: Farbatlas der Hauterkrankungen bei kleinen Haustieren, G.T.Wilkinson, R.G.Harvey Schlütersche Verlag Druckerei 1999)

 

Der Einsatz von Kolloidalem Silber kann und soll auch nicht einen erforderlichen Einsatz notwendiger Antibiotika ersetzen. Im Focus dabei stehen jedoch die beiden Begriffe „erforderlich“ und „notwendig“. Zu wünschen bliebe, dass eine vorab wohlüberlegte Auswahl der eingesetzten Mittel immer sichergestellt und so die Zahl der austherapierten Fälle verringert werden könnte. Unsere vielen verschiedenen tierischen Wegbegleiter werden es Ihnen auf ihre individuelle Art danken.

Wenn Sie Fragen zur Therapie mit Kolloidalem Silber haben rufen Sie uns an oder schreiben uns ein Mail.

 

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Thomas Freund

Tierheilpraktiker

 

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