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Ganzheitliche Tiermedizin – macht Holismus in der Tiermedizin Sinn?

 

Lebewesen haben unzählige und hoch komplexe Funktionsbereiche, es findet stetig ein vielseitiges Zusammenspiel von Körper- und Organfunktionen statt. Diese durch und durch verknüpften Beziehungen, Abhängigkeiten und Zusammenspiele machen nachvollziehbar,

dass Einschränkungen bzw. Störungen durch Erkrankungen nicht nur Einfluss auf den unmittelbar betroffenen Bereich nehmen, sondern auch viele andere Bereiche eines Organismus (negativ) beeinflussen.

Insofern erzielen viele rein symptomatisch orientierte Behandlungsansätze oftmals keine befriedigenden und nachhaltigen Ergebnisse. Es macht daher Sinn, den ganzen Organismus mit all seinen Funktionsbereichen und –prozessen zu betrachten und diese für ein erfolgreiches Behandlungskonzept zu berücksichtigen.

Eine derartige Vorgehens- bzw. Betrachtungsweise wird als ganzheitlicher Gesundheitsansatz bzw. ganzheitliche Tiermedizin bezeichnet. Einst eine fast ausschließliche Vorgehensweise von naturmedizinisch orientierten Tiermedizinern (z. B. Tierheilpraktiker) wird dieser Ansatz mittlerweile auch von Tierärzten angeboten. Auch wenn sicherlich etliche Schulmediziner diesen Ansatz ernsthaft praktizieren, so besteht doch in vielen Fällen der Verdacht, dass hier lediglich eine Reaktion auf den Bedarf vieler Patientenhalter besteht und dem allgemeinen Trend Rechnung getragen wird in der eigenen Praxis auch „Naturmedizin“ anzubieten.
 

Eines der Symbole der ganzheitlichen Medizin ist das Motiv "vitruvianischer Mensch" von Leonardo da Vinci, entstanden um 1490

 

Um die bei vielen Erkrankungen bestehende Notwendigkeit eines ganzheitlichen Gesundheitsansatzes zu verdeutlichen scheint es sinnvoll dieses Thema etwas näher zu betrachten.

 

Definitionen und Grundsätze


„Ganzheitlichkeit ist die Betrachtung einer Sache in der systemischen Vollständigkeit aller Teile sowie in der Gesamtheit ihrer Eigenschaften und Beziehungen untereinander.“

 

Die Betrachtung und Behandlung eines Organismus, einer Erkrankung oder Funktionsstörung  in seiner Ganzheit bedeutet eine umfassende, weitsichtige und weit vorausschauende Berücksichtigung möglichst vieler Aspekte und Zusammenhänge:


  • erkennbare Ursprünge
  • Ziele und Bestimmungen
  • Eigenschaften, Zuschreibungen und Zuordnungen,
  • direkte und indirekte Beziehungen und Querbeziehungen
  • Regeln, Werte und Normen
  • Rahmenbedingungen, Nutzenabwägungen, Anwendungsaspekte
  • Neben-, Folge- und Wechselwirkungen des Organismus und absehbare Reaktionen anderer Funktionsbereiche im Umgang damit.

      

Wissenschaftlich entspricht dieser Ansatz dem Holismus (Ganzheitslehre).

 

„Ganzheitliche Medizin ist ein Ansatz, wonach der ganze Organismus in seinem Lebenskontext mit der Betonung von Subjektivität und Individualität betrachtet und behandelt werden soll.“


Insofern ist jeder Organismus mehr als die Summe seiner Glieder und Organe und durch  vielseitige interne Verflechtungen, Beziehungen etc. gekennzeichnet.

  

Das Zusammenspiel unterschiedlicher Körperfunktionen (Physiologie) wird dabei in folgende Teilbereiche unterteil.


  • Bewegungsfunktion (Motorik)
  • Sinnesfunktion (Sensorik)
  • Vitalfunktion (vegetative Funktionen)
  • Abwehrfunktion (Immunabwehr)

Einige Funktionen erfolgen bewusst (aktives, eigenes Handeln), viele aber auch unbewusst (interne Wahrnehmungen oder Prozesse).

 

Berücksichtigt man nun noch, dass zusätzlich die vielen Organfunktionen einschließlich ihrer internen Verknüpfungen, psychische Prozesse, Umwelt-, Haltungs-, Milieubedingungen etc. zu berücksichtigen sind, so zeigt sich die enorme Komplexität eines Lebewesens. Zu glauben, dass eine nachhaltige Gesundheit immer nur durch Ausschalten eines einzelnen Symptoms bzw. Korrektor eines winzigen Teilbereiches zu erreichen ist erscheint hier wenig plausibel.


Insofern ist es immer schade, wenn hervorragende, symptomatische Therapien zwar ein offensichtliches Problem gut beseitigt haben, dann aber durch Verzicht oder Unkenntnis auf eine erforderliche Nach- bzw. Mitbehandlung anderer Bereiche (unter ganzheitlichen Aspekten) dem Patienten die Chance auf eine zeitnahe und vollständige Genesung genommen wird. 

Dieses lässt sich auch oftmals bei operativen Behandlungen, welche meist sehr belastend für den Organismus sind oder bei der Behandlung schwerer Erkrankungen (z. b. Krebs) beobachten.

Der Ansatz einer ganzheitlichen Denkweise kommt besonders in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zum Ausdruck: „Alles in der Welt, auch alle Abläufe des Körpers, stehen in Beziehung zueinander. Nichts existiert aus sich selbst heraus, es gibt nichts Absolutes“. Als Symbol dieser Philosophie steht Yin und Yang – „Gegensätze die Einklang schaffen“ 

Für unsere Gesundheit braucht es den harmonischen Ausgleich dieser beiden Gegenpole - so sollten Ruhe und Aktivität in gesundem Ausgleich zueinander stehen. Jedem noch so komplizierten Krankheitsbild, liegt in der TCM also ein Ungleichgewicht von Yin und Yang zugrunde. Aufgabe des Therapeuten ist es, die zugrunde liegende Störung zu erkennen und durch entsprechende therapeutische Reize dem Körper helfen wieder ins Gleichgewicht zu gelangen.


Diese Form des Yin und Yang ( 陰陽 / 阴阳) Symbols entstand in der Ming-Dynastie (1368-1644 n. Chr.)


Links: Ausdruck ganzheitlicher Harmonie = Gesundheit Rechts: Ungleichgewicht von Yin und Yang = Krankheit


Ganzheitlicher oder symptomatischer Ansatz – was ist besser?


Diese Frage lässt sich so wie sie gestellt ist nicht eindeutig beantworten, gleiches würde übrigens auch für die Frage „was ist besser Schulmedizin oder Naturmedizin“ gelten.

Es gibt Notwendigkeiten und Erfordernisse eine rein symptomatische Behandlung einzuleiten.

Insbesondere in der Notfallmedizin ist eine gezielte symptomatische Behandlung oftmals lebensrettend (z. B. Behandlung von Vergiftungen). 

Dieses gilt auch für weit fortgeschrittene Erkrankungen (z. B. Infektionen), die eine unmittelbar wirkende Therapie erfordern, da hier die Zeit für eine Regulation oftmals fehlt. Auch erforderliche Operationen, welche gezielt ein bestehendes Symptom beseitigen sind sicher unverzichtbar.

Allerdings wäre in den meisten Fällen nach einer symptomatischen Behandlung eine anschließende ganzheitlich orientierte Therapie sinnvoll, damit sich andere, sekundär betroffene Bereiche schnell regenerieren, aufgetretene Belastungen reduziert und eine zeitnahe Stabilität des gesamten Organismus eintreten kann. Dieses ist umso wichtiger, wenn erforderliche, aber belastende Medikamente eingesetzt werden (was bei schulmedizinischen Behandlungen oft der Fall ist).

Dauerhafte symptomatische Behandlungen sind im Einzelfall (z. B. bei speziellen Schmerzbehandlungen) ggf. erforderlich, sollten dann aber begleitend ganzheitlich behandelt werden, damit zu erwartende Belastungen gering gehalten werden können.

 

Die entscheidende Frage ist nicht entweder oder sondern was ist hinsichtlich einer erfolgreichen Behandlung zielführender


Ganzheitliche Tiermedizin = Naturmedizin?


Viele naturmedizinische Therapien haben zwar eine ganzheitliche Ausrichtung 

(insbesondere z. B. Methoden aus der TCM – Traditionelle Chinesische Medizin), jedoch wäre eine grundsätzliche Gleichsetzung sicherlich nicht richtig. 

So gibt es viele Mittel auch in der Naturmedizin, welche ebenso rein symptomatisch wirken wie Mittel aus der Schulmedizin (wenngleich vielleicht auch mit geringeren Nebenwirkungen).  Auch in diesen Fällen sollten geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, die eine ganzheitliche Behandlung ermöglichen. 

Es geht also nicht um den grundsätzlichen Behandlungsansatz (Schulmedizin oder Naturmedizin) sondern um ein optimales Konzept, welches den gesamten Organismus betrachtet und dabei individuelle Besonderheiten des Patienten, der Erkrankung und der begleitenden Umstände bestmöglich berücksichtigt. 

Insbesondere bei vielen chronischen Erkrankungen oder auch altersbedingten Leiden ist es wichtig den Organismus als eine multikomplexe Einheit zu sehen, da es unbedingt zu vermeiden gilt, andere oder zusätzliche „Baustellen“ zu eröffnen bzw. andere Funktionsbereiche zu verschlechtern. 

Insofern sollte immer eine Regulation aller (betroffenen) Funktionsbereiche erfolgen um so die Zielrichtung einer umfassenden Verbesserung der gesundheitlichen Situation zu verfolgen.


Vorgehensweise bei einer ganzheitlichen Therapie


Aufgrund der bereits beschriebenen Komplexität sind ganzheitlich ausgelegte Behandlungsansätze hinsichtlich des Zeitaufwandes im Rahmen der Erstanamnese

etwas aufwendiger. Natürlich werden entsprechend arbeitende Therapeuten bestimmte

eigene „Standards“ bzw. Vorgehensweisen entwickelt haben, dennoch muss jeder Fall individuell betrachtet werden. 

Neben der eingangs erforderlichen Aufnahme unterschiedlicher Informationen zum Patienten bzw. der Erkrankung macht es in vielen Fällen Sinn Berichte, Laboranalysen, Verlaufsbeschreibungen, bisherige Therapieversuche, Medikamenteneinsätze etc. zu berücksichtigen.

Je mehr Informationen zu Verfügung stehen umso genauer und sicherer kann das zu erstellende Konzept sein. Die ggf. anschließende Untersuchung des Patienten vervollständigt die Eingangssituation, so dass die Erstellung des individuellen Behandlungskonzeptes erfolgen kann.

 

Ganzheitliches Therapie- und Behandlungskonzept


Oftmals bestehen für Teilbereiche der Therapie Alternativen oder andere Behandlungs-kombinationen, welche dann eingesetzt werden können falls die bisherige Behandlung nicht ausreichende Ergebnisse zeigt. Dieses verdeutlicht die Notwendigkeit, dass ein regelmäßiger Austausch zwischen Patientenhalter und Therapeut erforderlich ist.

Die verordneten Maßnahmen (z. B. Medikamente) sollten dabei unbedingt beachtet werden und bei ggf. auftretenden Problemen besprochen werden.

Das zeitliche Ausmaß kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Sehr oft sind begleitende Kuranwendungen (z. B. im Rahmen einer Entgiftungstherapie oder Immunstimulation) sinnvoll. Bei chronischen oder langwierigen Erkrankungen können aber auch längere oder dauerhafte Behandlungen erforderlich sein. 

Auf jeden Fall sollten die Anwendungen ohne jegliche, unerwünschten Nebenwirkungen sein und das Tier nicht belasten, das Behandlungskonzept hat ja die Zielsetzung einer Verbesserung der Gesamtsituation.

Wie bereits angesprochen sind viele naturmedizinische Therapieansätze für eine ganzheitliche Behandlung geeignet. Als besonders wirkungsvoll haben sich kombinierte Therapien erwiesen, welche aus verschiedenen Therapierichtungen bzw. – philosophien kommen. 

Bei einer geeigneten Kombination können positive Verstärkereffekte eintreten, welche ggf. schnellere und nachhaltigere Ergebnisse liefern. Hierzu darf der Therapeut jedoch nicht zu einseitig spezialisiert sein und muss sich in verschiedenen Behandlungsformen auskennen. 

So lassen sich beispielsweise TCM-Anwendungen sehr gut mit homöopathischen Mitteln oder Maßnahmen aus der Phytotherapie kombinieren. 

Ob und welche Kombination sinnvoll ist sollte jedoch der Therapeut entscheiden, da bei ungeeigneten Kombinationen bzw. Mitteleinsatz unter Umständen auch eingeschränkte oder gar verschlimmernde Effekte eintreten können. 

Dieses müssen wir leider immer wieder bei durch den Tierhalter selbst zusammen gestellten Kombinationen feststellen. Auch hier bewahrheitet sich die Feststellung, dass „viel nicht immer viel hilft“ und falsch zusammen gestellte Kombinationen eher schaden.

 

Kombinationen verschiedener und geeigneter Therapierichtungen können positive Behandlungseffekte haben


Zielrichtungen einer ganzheitlichen Behandlung


Durch die bereits erörterte Komplexität der zu berücksichtigen Faktoren können sich unterschiedliche Zielrichtungen ergeben. Die Darstellung aller Möglichkeiten würde sicherlich den Rahmen dieses Beitrages sprengen, daher sollen die nachfolgenden Ausführungen zeigen welche Bereiche beispielhaft berücksichtigt werden können bzw. sollten. 

Das übergeordnete Hauptziel wird dabei immer die Verbesserung und Erhaltung der allgemeinen Gesundheit und Vitalität sein. Insofern wären als mögliche Zielrichtungen das Immunsystem, die Erkrankung selbst bzw. deren Symptome, vorhandene bzw. erworbene Belastungen des Organismus und wichtige vitale Funktionen (z. B. Ernährung) mindestens zu berücksichtigen.


Immunsystem


Die Berücksichtigung des Immunsystems leitet sich von der Notwendigkeit ab, dass ein Organismus ohne ein starkes und stabiles Immunsystem nicht optimal funktionieren kann. 

Ein geschwächtes Immunsystem kann nicht nur unzureichend die primäre Erkrankung angehen, es besteht auch die Gefahr von sekundären Erkrankungen (z. B. Infektionen), welche den Gesamtzustand weiter verschlechtern würden und ggf. sich eine unheilvolle Spiralwirkung  entwickeln könnte. 

Die Naturmedizin verfügt über einige wirkungsvolle Maßnahmen einer Immunmodulation im Sinn einer Immunstimulation. Oftmals beschleunigen derartige Maßnahmen den Heilungseffekt bzw. unterstützen symptomatische Behandlungsstrategien.

 

Ohne ein stabiles und starkes Immunsystem ist eine wirksame Abwehr von Krankheitserregern nicht möglich


Behandlung der primären Erkrankung bzw. Symptome


Ohne Zweifel müssen vorhandene Symptome bzw. die primäre Erkrankung mit geeigneten Mittel behandelt werden. Dabei sollte die Mittelauswahl (z. B. bei schulmedizinischen Medikamenten) möglichst nicht die anderen Zielsetzungen blockieren bzw. reduzieren, was oftmals nicht bedacht wird, manchmal aber auch nicht zu umgehen ist. 

Ideal wären sich ergänzende Kombinationen, was aber u. a. auch vom Fortschritt bzw. Schwere der primären Erkrankung abhängig ist. 

So blockiert z. B. ein massiver Einsatz von Cortison viele naturmedizinische Mittel und sollte daher behutsam und nur im absoluten Bedarfsfall eingesetzt werden. 

Auf die Vorteilhaftigkeit eines Einsatzes kombinierter  naturheilkundlicher Maßnahmen wurde bereits hingewiesen.


Belastungen des Organismus


Der Belastungsgrad eines Organismus sollte im Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung nicht unberücksichtigt bleiben, da er unmittelbaren (negativen) Einfluss aus Genesung und viele Körperfunktionen hat. 

Neben den allgemeinen Belastungen aus Umwelt und Ernährung sind Schadstoffbelastungen durch die Erkrankung selbst (z. B. Infektionserreger) aber auch durch Behandlungen (Medikamenteneinsatz) gegeben. 

So können nicht nur bei älteren Tieren deutliche Belastungen bestehen, welche in vielen Bereichen behindernd wirken und insbesondere Heilungsaktivitäten stark reduzieren. 

Hier sollte eine geeignete Strategie für eine Reduzierung der Schadstoffe/Toxine gefunden werden, damit gewünschte und eingeleitete Prozesse uneingeschränkt möglich sind. 

Oftmals macht es Sinn nach einer entsprechenden Behandlung (naturmedizinisch oder schulmedizinisch) derartige Maßnahmen in Form einer (Entgiftungs-) Kur durchzuführen, damit ein deutlich reduzierter Belastungslevel erreicht wird.


Damit alle Funktionsbereiche im Körper wieder optimal funktionieren sollten belastende Schadstoffe und Toxine im Rahmen einer Entgiftungstherapie ausgeleitet werden


Optimierung der vitalen Funktion (hier Ernährung)


Eine angepasste ggf. geänderte Ernährung kann direkten Einfluss auf Erkrankungen haben 

(z. B. Adipositas, Diabetes etc.), oder aber eine begleitende förderliche Maßnahme sein.

Viele Futtermittel sind leider wenig geeignet für eine artgerechte Ernährung unserer Tiere.

So ist der Energiegehalt oft zu hoch, das Verhältnis von Protein, Fett und Kohlenhydrate stimmt nicht oder es enthält Inhaltsstoffe welche krank machen können (z. B. Getreide, Farb- und 

Konservierungsstoffe etc.). 

Solange keine Erkrankungen vorliegen treten Nachteile meist nicht hervor, bei vorliegenden Erkrankungen sollte die Ernährung jedoch betrachtet werden, zumal bestimmte Nahrungs-bestandteile Erkrankungen provozieren können (z. B. hohe Kohlenhydratanteile > Diabetes)

Auch gibt es Erkrankungen, welche bei bestimmten Futtermitteln geradezu „explodieren“

(z. B. Zucker > Krebs, Getreide > Giardien etc.).

Die Aufnahme und Verstoffwechselung von Futtermitteln ist auch eine Komponente, welche Genesungsprozesse beeinflussen können. 

Derartige Störungen sind durch geeignete, individuelle Ernährungskonzepte auszuschließen. Eine ausgewogene sinnvolle Ernährung ist daher ein wichtiger Baustein eines ganzheitlichen Gesundheitsansatzes.

Die oben aufgeführten vier Betrachtungsbereiche sind, wie bereits aufgeführt, Beispiele eines ganzheitlichen Konzeptes (wenngleich fast immer relevant). 

Natürlich müssen ggf. auch weitere Bereiche wie Haltungs- und Milieubedingungen, Bewegung und Belastungen, psychische Problematiken, Behinderungen und Handicaps und auch besondere Situationen des Tierhalters in ein geeignetes Konzept einfließen. 

Dieses erfordert einiges an Erfahrung seitens des Therapeuten und auch ein nicht unerheblichen Aufwand. 

Leider können aber viele schulmedizinische Tierarztpraxen dieses im Rahmen ihres Praxisbetriebes kaum leisten, was wiederum die Tatsache erklärt, warum ganzheitliche Behandlungen nicht der Regelfall sind. 

 

Ein geeignetes Futtermanagement – für die Behandlung vieler Krankheiten von entscheidender Bedeutung


Fazit


Lebewesen, aber auch Erkrankungen sind komplex und erfordern eine ebenso komplexe Denk- und Vorgehensweise. Bei sehr simplen und einfachen Erkrankungen können ausschließlich symptomatisch ausgerichtete Behandlungen ggf. ausreichend sein.

Bei schwereren, langwierigen oder chronischen Erkrankungen sollte ein ganzheitlicher Ansatz zum Tragen kommen, unabhängig der Therapieform (schulmedizinisch, naturmedizinisch oder kombinierten Behandlungen).

Ganzheitliche Behandlungsansätze führen meist zu besseren, schnelleren und nachhaltigeren Ergebnissen und sollten daher immer eine Option sein. 

Letztendlich ist allen Beteiligten, sei es Tierhalter, Schulmediziner und Naturmediziner ein gemeinsames Ziel zu unterstellen: 

Die Wiederherstellung der Gesundheit und Erhaltung einer guten Lebensqualität unserer Tiere.

 

Ganzheitliche Tiermedizin – ein Therapieansatz zur Gesundheit und zum Wohl unserer Tiere


Falls noch Fragen zum Thema bestehen sollte können Sie uns gerne ansprechen.


Ihre Tierheilpraxis Materia Medica

 

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Thomas Freund

Tierheilpraktiker

 

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