Von Vierbeinern, Mehrbeinern und Tieren, die auch ohne Beine sehr gut zurechtkommen
Engagiert und erfolgreich kann unserer Meinung nach nur ein Behandler von Tieren sein, der Tiere achtet, versucht sie zu verstehen und sie letztendlich auch liebt. Man kann sich sicherlich viel universitäres Wissen aneignen, für eine erfolgreiche Umsetzung am Tier gehört aber mehr als synthetische und abstrakte Theorie. Dieses machen uns die alten Heilbehandler der Dorf- und Bauernhofbewohner vergangener Tage nachhaltig vor. Diese Personen verfügten zwar über kein wissenschaftliches Studium, doch waren ihre Behandlungsansätze oftmals erfolgreicher als die der approbierten Tierärzte. Diese Menschen lebten bei den Tieren und liebten die Tiere auf ihre Art, ohne dabei die sog. "Affenliebe" zu entwickeln und zur Vermenschlichung der Haustiere zu kommen (was heute teilweise zu beobachten ist).
Unsere Erfahrung mit Heimtieren begann bereits in frühsten Kindertagen, wo fast alle Arten von in der Wohnung zu haltenen Heimtieren mal ein Zuhause hatten. Fast durchgängig dabei war aber die Leidenschaft an der exotischen Unterwasserwelt tropischer Aquarien. Zunächst Süsswasser - später immer größer werdende Meerwasseranlagen - begleiten uns seit vielen Jahren. In der Großanlage präsentieren sich u. a. prächtige Doktor- Drücker- Kaiser- Lippfische neben Riffbarschen und anderen exotischen Fischen. Da die Anlage den Nachbau eines Riffabschnittes darstellt, so sind ebenfalls viele wirbellose Tiere in Form von lebenden Korallen, Anemonen (hier lebt auch Nemo), Muscheln, Seesternen, -igeln, Schnecken, Garnelen, Krebsen etc. beheimatet. Bilder unser neu gebauten Meerwasseranlage sind auf einer folgenden Seite zu sehen.
Seit ca. 15 Jahren befassen wir uns darüber hinaus mit der Haltung und Pflege von Norwegischen Waldkatzen. Diese urtypische Katzenrasse haben wir von 1990 bis 2003 erfolgreich gezüchtet. Als Verbandsmitglied eines großen Katzenverbandes habe ich als Vorsitzender die Züchtergemeinschaft Norwegische Waldkatzen geleitet. Mit Einrichtung meiner neuen Praxis und Zunahme der daraus resultierenden Aufgaben haben wir uns von der Katzenzucht zurück gezogen. Dieses bedeutet jedoch nicht, dass wir keine "Norweger" mehr haben. Aus Katzensicht gesprochen, dürfen wir bei unseren 4 strammen Jungs und den beiden grazielen Katzendamen wohnen! (Bilder nächste Seite).
Unsere neusten Mitbewohner leben in Gestalt einigernoch sehr keiner Goldfische, die unseren kleinen Terrassenteich beleben und später in einen großen Gartenteich überführt werden.
|